Der Spatenstich symbolisiert den Beginn eines neuen Bauprojekts und steht für Hoffnung, Fortschritt und Zukunft. Am 8. Mai 2024 versammelten sich Vertreter des Evangelischen Verbandes für Kita und Familie (EVKF), des Evangelischen Kirchenkreises Zossen-Fläming, der Stadt Zossen und der Kirchengemeinden Zossen und Schönefeld zum Spatenstich der neuen Evangelischen Kita in Zossen, Ortsteil Nächst Neuendorf.
 
Die neue Kita wird die erste Kita eines freien Trägers in Zossen sein. Superintendentin Dr. Katrin Rudolph sagte in Ihrer Ansprache, dass hier ein sicherer Raum entstehen wird, an dem Kinder gut aufwachsen können. Rike Ickert, Vorständin des EVKF, betonte, dass es Ziel des Trägers ist, in den eigenen Kitas gute und professionelle Kindertagesbetreuung anzubieten, gute Arbeitsbedingungen für die Mitarbeitenden zu schaffen und dabei christliche Werte in den Kitas nicht nur zu vermitteln, sondern täglich zu leben.
 
Die Kita wird voraussichtlich im September 2025 eröffnet und bietet Platz für 100 Kinder.

 

Am 25. Januar 2024 erscheint die sogenannte ForuM-Studie, die erste deutschlandweite wissenschaftliche Studie zu sexualisierter Gewalt im Bereich der protestantischen Kirche. Sie ist ein wichtiger weiterer Schritt der Aufarbeitung für die evangelische Kirche und Diakonie in Deutschland.
 
Ende 2020 hat der Forschungsverbund ForuM (Forschung zur Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt und anderen Missbrauchsformen in der Evangelischen Kirche und Diakonie in Deutschland) mit einer breit angelegten unabhängigen Studie zum Thema sexualisierte Gewalt in der evangelischen Kirche seine Arbeit aufgenommen. Der Forschungsverbund ForuM veröffentlicht seine Ergebnisse am 25. Januar 2024. Diese werden unter anderem auf der Website zur Studie verfügbar sein.  Die Studie ist ein unabhängiges und breit angelegtes wissenschaftliches Forschungsprojekt, welches von der EKD 2020 in Auftrag gegeben wurde und alle Landeskirchen in den Blick nimmt. Die Studie hat zum Ziel, eine Analyse evangelischer Strukturen und systemischer Bedingungen, die (sexualisierte) Gewalt und Machtmissbrauch begünstigen, vorzulegen. Mit den Ergebnissen soll eine empirische Basis für weitere Aufarbeitungsschritte der evangelischen Kirche und Diakonie gelegt werden.
 
Die EKD und Landeskirchen erhoffen sich von der Studie eine wissenschaftliche Einschätzung des Ausmaßes von Missbrauch und sexualisierter Gewalt im Bereich der Ev. Kirche und Erkenntnisse dazu, welche Strukturen innerhalb der Institution Taten von sexualisierter Gewalt begünstigten sowie welche Bedingungen zu Situationen führten, in denen Taten nicht erkannt, gestoppt oder gar vertuscht wurden.
Auf Grundlage der Ergebnisse sollen die Aufarbeitung, Prävention und Intervention in den einzelnen Landeskirchen qualitativ weiterentwickelt und vorangetrieben und die Begleitung und Unterstützung von Betroffenen weiter verbessert werden. Die Schlüsse aus der Studie sollen darin unterstützen, Strukturen so zu verändern, dass Taten sexualisierter Gewalt möglichst frühzeitig erkannt, bzw. verhindert werden können.

Die Bio-Brotbox-Aktion

Die Bio-Brotbox-Aktion ist eine Initiative in Berlin und Brandenburg, bei der Erstklässlern zur Einschulung eine wiederverwendbare Frühstücksdose mit Zutaten aus ökologischer Landwirtschaft überreicht wird.

Das Projekt wird von zahlreichen Unternehmen aus der Region und ganz Deutschland ehrenamtlich organisiert und privatwirtschaftlich finanziert. Die Ziele der Bio-Brotbox-Aktion sind es, jedes Kind täglich mit einem gesunden Frühstück zu versorgen und ihnen die Wertigkeit und den Ursprung von Lebensmitteln nahezubringen, damit sie den Wert einer gesunden Ernährung schätzen lernen.

Der Ev. Kirchenkreisverband Süd zusammen mit dem Armutsbeauftragten des Kirchenkreis Neukölln -Thomas de Vachroi-, der Verband Ev. Kindertageseinrichtungen Süd ( VEKS ) und die Diakoniewerk Simeon gGmbH haben, wie im letzten Jahr, die Aktion unterstützt.